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Freitag, 18. Juli 2025

Entdeckungstour auf La Palma

Mein unvergesslicher La Palma - Trip - Ein Traum zwischen Himmel und Meer

Schon beim Landen auf der Kanareninsel spürt man die Magie, die diese Insel einzigartig macht. Die frische Brise, das sanfte Rauschen des Atlantiks und die atemberaubende Landschaft lassen mein Herz höher schlagen. Ich bin voller Vorfreude und Neugier auf das, was mich erwartet, und kaum gelandet, fühle ich mich sofort wie zu Hause.

Der erste Eindruck ist überwältigend: die schroffen Klippen, die üppige Vegetation und das klare Blau des Meeres. Meine Unterkunft liegt eingebettet in eine grüne Oase, die Ruhe und Komfort vereint. Am Abend sitze ich auf der Terrasse, nippe an einem frisch gepressten Saft, und während die Sonne langsam im Meer versinkt, spüre ich schon den Zauber La Palmas.

Der nächste Tag führt mich auf eine Wanderung entlang der Küste, oberhalb des Aridanetals. Der Weg ist gesäumt von blühenden Mandelbäumen, deren zarte Blüten in der Sonne leuchten, und kleinen Terrassenfeldern, die von den Einheimischen liebevoll gepflegt werden. Der Blick vom Mirador El Time ist schlichtweg spektakulär: das tiefblaue Meer, das sich endlos erstreckt, und die schroffen Felsen, die wie Skulpturen in den Himmel ragen. Ein kurzer Abstecher nach Puerto de Tazacorte offenbart mir noch mehr von der bunten Inselwelt – kleine Häfen, charmante Cafés und das lebendige Treiben der Fischer.

Ich entscheide mich für einen Tag voller Entdeckungen und fahre zum Roque de los Muchachos, dem höchsten Punkt der Insel. Die Fahrt dorthin ist wie eine Reise durch eine andere Welt: schmale Serpentinen, die sich durch die Landschaft schlängeln, und atemberaubende Ausblicke, die einem den Atem rauben. Oben angekommen, werde ich mit einem Panorama belohnt, das alle Strapazen vergessen lässt. Die weiten, zerklüfteten Landschaften, die Wolken, die sanft um die Gipfel ziehen, und die klare Luft lassen mich tief durchatmen.

Im Nordwesten erkunde ich das ländliche Paradies um Las Tricias. Hier wandere ich auf alten Caminos, vorbei an Drachenbäumen, deren bizarre Formen wie aus einer Märchenwelt wirken, und durch kleine Gärten voller duftender Kräuter. Der Bauernmarkt in Puntagorda ist ein echtes Highlight: frisches Obst, hausgemachte Köstlichkeiten und die herzliche Atmosphäre der Einheimischen lassen mich die authentische Seite der Insel erleben.

Ein Tag der Ruhe tut gut, und so gönne ich mir eine Auszeit. Ich lasse die Wanderstiefel im Schrank, lese in der Sonne und genieße die friedliche Natur. Doch kaum hat mich die Ruhe erfüllt, zieht es mich wieder hinaus in die faszinierende Welt der Krater. In der Caldera de Taburiente wandere ich durch Kiefernwälder, die nach frischem Harz duften, und vorbei an bizarre Felsformationen, die wie Skulpturen erscheinen. Hier fühlt man sich wie in einem Naturkino – so beeindruckend ist die Landschaft.

Ein weiterer Tag führt mich zum Vulkan Tajogaite, der jüngsten vulkanischen Erscheinung der Insel. Die Faszination für die Erdgeschichte spürt man hier hautnah. Das Gefühl, auf schwarzer Lava zu wandern, ist kraftvoll und tiefgründig. Immer wieder eröffnet sich ein Blick auf die Küste, die in warmen Sonnenstrahlen glitzert und die Seele berührt.

Der Gipfel des Pico Bejenado ist eine Herausforderung, aber die Anstrengung lohnt sich allemal. Der Rundumblick auf die Caldera und die Südhälfte der Insel ist atemberaubend. Danach schlendere ich durch die lebendige Hauptstadt Santa Cruz, bewundere die bunten Fassaden, das rege Treiben auf den Märkten und die charmanten Plätze. Hier pulsiert das Leben, und ich sauge die Atmosphäre förmlich auf.

Im Herzen der Insel entdecke ich den Zauberwald von Los Tilos. Der dichte Lorbeerwald, das Rauschen der Wasserfälle und das Moos, das alles in ein grünes Märchenland verwandelt, lassen mich in eine andere Welt eintauchen. Es ist geheimnisvoll, magisch und so erfrischend, dass ich kaum mehr weg will.

Ein Tag am schwarzen Strand von Los Cancajos ist pure Entspannung. Das Meer ist erfrischend, die Sonne warm, und die Ruhe hier ist Balsam für die Seele. Später durchquere ich den Nordosten der Insel, wandere durch wilde Schluchten, vorbei an kleinen Dörfern, und erreiche den Mirador La Tosca. Die Aussicht auf die Steilküste, die Drachenbäume und die uralte Natur sind einfach beeindruckend.

Der letzte volle Tag ist ganz mir selbst gewidmet. Ich wandere, bade, stöbere durch kleine Läden oder sitze einfach nur am Meer und genieße den Moment. La Palma hat mich mit ihrer Natur, ihrer Ruhe und ihrer Herzlichkeit verzaubert.

Beim Abschied denke ich an die Feuerberge, die in der Sonne in warmen Rottönen leuchten, und an die unvergesslichen Ausblicke, die ich an jedem Tag erleben durfte. Diese Insel hat mein Herz erobert, und ich nehme unzählige Erinnerungen, die mich noch lange begleiten werden, mit nach Hause.

La Palma – ein Paradies für alle Sinne, ein Ort voller Magie und unvergesslicher Momente. Ich komme wieder, das ist sicher!

Ein Reisebericht von Sandy Wagner

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