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Samstag, 23. Mai 2026

Montenegro - Juwel der Adria

Mein unvergesslicher Montenegro-Urlaub – eine Reise voller Magie, Natur und kultureller Schätze

Schon beim Anflug auf Montenegro fühlte ich das Kribbeln der Vorfreude. Der Blick aus dem Flugzeugfenster zeigte eine atemberaubende Kulisse: grüne Berge, funkelnde Seen und das tiefblaue Meer, das im Sonnenlicht schimmerte. Nach der Landung in Podgorica und dem Transfer ins Landesinnere nach Kolašin begann meine Entdeckungsreise durch dieses versteckte Juwel des Balkans.

Das erste Highlight war der Biogradsko jezero, ein malerischer See im Herzen des Nationalparks Biogradska Gora. Das Wasser war so klar, dass ich die grün schimmernden Felsen und das lebendige Wasserpflanzenbett am Grund erkennen konnte. Ich wanderte entlang des Sees, umgeben von unberührten Wäldern, deren Duft nach frischem Moos und Kiefern die Sinne verzauberte. Über mir thronen die über 2.000 Meter hohen Berggipfel, majestätisch und erhaben. Die frische Bergluft und das Zwitschern der Vögel ließen mich den Alltag vergessen. Nachmittags fuhr ich zurück nach Kolašin, wo ich die ruhige Atmosphäre des Ortes genoss.

Der nächste Tag führte mich in die Berge der Bjelasica. Die Fahrt war bereits ein Erlebnis für sich: sanfte Hügel, wildromantische Täler und kleine Dörfer, in denen das Leben noch traditionell lebt. Am Gipfel Zekova Glava angekommen, wurde ich mit einem atemberaubenden Panorama belohnt. Die Sicht auf die umliegenden Berge und Täler war einfach überwältigend. Das Mittagessen auf der Alm Vranjak war ein echtes Geschmackserlebnis: hausgemachte Spezialitäten, die den Geist der montenegrinischen Gastfreundschaft widerspiegeln. Die frische Bergluft, die Weite und die Ruhe ließen mich tief durchatmen.

Weiter zog es mich an die adriatische Küste, nach Budva – eine lebendige Stadt mit mediterranem Flair. Hier konnte ich nach Herzenslust schlendern, das bunte Treiben am Hafen beobachten und die engen Gassen erkunden. Der Nachmittag war frei, um die Sonne an der klaren Adria zu genießen, im Meer zu baden oder einfach durch die charmanten Straßen zu schlendern.

Ein absolutes Highlight war die Wanderung zur Bucht von Kotor. Von einer österreichischen Festungsruine aus bot sich mir ein spektakulärer Blick auf die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Bucht. Der Weg führte mich durch historische Wegetrassen über den Vrmac-Hügel, immer begleitet von Panoramaansichten auf das glitzernde Wasser und die umliegenden Berge. Am Ende erreichte ich das pittoreske Dorf Gornja Lastva, das mit seinen steinernen Häusern und dem ruhigen Charme verzauberte. Ein Boot brachte mich zur Insel Gospa od Škrpjela, wo die kleine Kirche auf einem künstlich aufgeschütteten Felsen ein faszinierendes Fotomotiv war. Später schlenderte ich durch die Altstadt von Kotor, deren enge Gassen, alten Mauern und lebendiger Markt mich in eine andere Zeit versetzten.

Der Tag im Lovćen-Nationalpark war eine Reise in die Vergangenheit. Auf gut ausgebauten alten Militärwegen wanderte ich durch das einsame Karstgebirge, das eine einzigartige Kulisse bietet. Der Aufstieg zum Aussichtspunkt Babina Glava auf 1.474 Meter war eine kleine Herausforderung, doch die Blicke auf die Küste zwischen Budva und Kotor sowie auf die imposanten Berge waren die Mühe wert. Das Besuch des Mausoleums von Petar II. Petrović Njegoš, dem großen montenegrinischen Fürstbischof und Dichter, war eine tiefgehende Erfahrung – ein Ort voller Geschichte und Spirit.

Am nächsten Tag stand der Skutarisee auf dem Programm. Das größte Binnengewässer des Balkans beeindruckte mit seiner Ruhe und Weite. Das Fischerdorf Rijeka Crnojevića, mit seiner alten Steinbrücke, war wie aus einer anderen Zeit. Die Wanderung entlang schmaler Bergpfade durch das versteckte Flusstal führte mich zu einer beeindruckenden Karsthöhle, deren dunkle Tiefe und geheimnisvolle Atmosphäre mich faszinierten. Mit dem Boot schipperte ich über den See, die spiegelglatte Wasseroberfläche reflektierte die umliegenden Berge und Wolken – ein Naturbild, das sich ins Herz einprägte.

Der letzte volle Tag war ein Genuss. Ich nutzte die Gelegenheit, an einem fakultativen Ausflug teilzunehmen, doch auch das Baden in der glasklaren Adria war verlockend. Das Meer war erfrischend und einladend, und ich genoss die letzten Stunden mit Blick auf das azurblaue Wasser.

Schweren Herzens hieß es am Ende Abschied nehmen. Doch die Erinnerungen an Montenegro – an seine majestätischen Berge, versteckten Buchten, historischen Städte und die herzliche Gastfreundschaft – werden mich noch lange begleiten. Dieses Land ist ein echtes Paradies für Naturliebhaber, Kulturinteressierte und alle, die das Unvergessliche suchen. Montenegro, du hast mein Herz erobert!

Ein Reisebericht von Nina

Donnerstag, 21. Mai 2026

Bosnien und Herzegowina - Zwischen Sarajevo und Mostar

Mein unvergesslicher Balkantraum – eine Reise durch Sarajevo, die Berge und malerische Dörfer

Der Zauber des Balkans entfaltet sich bereits bei der Ankunft in Sarajevo, dem pulsierenden Herzen Bosniens. Die Stadt begrüßte mich mit ihrer einzigartigen Mischung aus Orient und Abendland, die in den engen Gassen der Baščaršija lebendig wird. Der Duft von frisch gebackenem Börek lag in der Luft, während die bunten Basare ihre Schätze präsentierten – handgefertigte Teppiche, kunstvolle Silberschmiedearbeiten und exotische Gewürze. Es war, als würde die Zeit stillstehen, während osmanische Minarette gegen den Himmel emporragen und die österreichisch-ungarische Eleganz in den Fassaden der Gebäude schimmert.

Ein besonderes Highlight war der Ausflug auf die Hänge des Trebević-Gebirges. Mit der Gondelbahn schwebte ich hoch hinauf, die Aussicht auf Sarajevo, die sich unter mir ausbreitete, war atemberaubend. Die frische Bergluft und das Panorama, das sich über die Stadt zog, ließen mich den Alltag vergessen. Später durfte ich bei einem Börek-Kochkurs selbst Hand anlegen und das knusprige, würzige Gebäck zubereiten – ein kulinarisches Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleibt.

Weiter führte mich die Reise in die urigen Bergdörfer Bosniens. Das mittelalterliche Grabmonument der Stećci, die geheimnisvoll in der Landschaft standen, erzählten Geschichten von alten Glaubensgemeinschaften. In Lukomir, dem höchstgelegenen Dorf Bosniens, wurde ich herzlich von einem Hüttenwirt empfangen, der mir ein köstliches Mittagessen servierte – regional, authentisch und voller Wärme. Der Blick von der Rakitnica-Schlucht war schwindelerregend: 850 Meter stürzte das Tal in die Tiefe, während ich auf einem schmalen Weg entlang der Klippen wanderte, umgeben von einer unberührten Natur.

Der nächste Tag führte mich in eine einsame Karstlandschaft, die auf mich eine fast außerirdische Wirkung hatte. Die weiten, kargen Flächen, die im Sonnenlicht schimmerten, schufen eine Atmosphäre der Unendlichkeit. Vom Panoramapunkt aus genoss ich den Blick über die tiefe Rakitnica-Schlucht hin zum Gipfel des Parič, der majestätisch in den Himmel ragte. Hier gab es keine Zeichen der Zivilisation, nur pure Natur – ein Gefühl von Freiheit und Verbundenheit.

Der Zauber des Balkans zeigte sich auch in Mostar, mit seinem berühmten Stari Most. Die Brücke, die seit Jahrhunderten die Stadt verbindet, war für mich das Herzstück – ein Meisterwerk osmanischer Baukunst, das den Fluss Neretva überquert. Das bunte Treiben in den verwinkelten Gassen, die kleinen Cafés und das Glitzern im Wasser ließen mich in eine andere Zeit eintauchen. Nicht weit entfernt lag das Blagaj-Kloster, eingebettet an einem gewaltigen Karstfelsen, der eine fast märchenhafte Atmosphäre schuf.

Ein weiterer Höhepunkt war die Wanderung durch Počitelj, das malerische Wehrdorf, dessen steinerne Häuser den Hang erklimmen. Das Rauschen der Wasserfälle bei den Kravice-Wasserfällen war Musik in meinen Ohren, während das Wasser in breiten Schleiern herabstürzte und die Felsen in eine glitzernde Kulisse verwandelte. Das spirituelle Međugorje, ein Ort der Hoffnung und Andacht, empfing mich mit einer Atmosphäre der Ruhe und des Glaubens.

Der Tag in den bosnischen Bergen war geprägt von beeindruckenden Landschaften und historischen Zeugnissen. Bei der Nekropole von Radimlja, mit ihren gut erhaltenen Stećci, spürte ich den Hauch der Vergangenheit. Das Kloster Tvrdoš, eingebettet in die Hügel, strahlte Ruhe aus, bevor ich in den Nationalpark Sutjeska aufbrach. Hier wandelte ich durch einen uralten Urwald, der zu den letzten seiner Art in Europa zählt. Der Höhepunkt war die Wanderung zum Trnovačko-See in Montenegro – ein verstecktes Juwel, das in Herzform wie eine Perle im Grünen liegt, umgeben von majestätischen Bergen.

Schließlich kehrte ich nach Sarajevo zurück, wo ich das prächtige Rathaus bewunderte und die letzten Stunden in dieser faszinierenden Stadt genoss. Mit unvergesslichen Eindrücken, warmen Begegnungen und atemberaubenden Landschaften im Gepäck trat ich die Heimreise an, erfüllt von der Schönheit und Vielfalt des Balkans.

Diese Reise war ein echtes Natur- und Kulturabenteuer, das mein Herz berührte und meine Seele mit unvergesslichen Eindrücken füllte. Der Balkan hat mich verzaubert – ein Ort voller Geschichte, Naturwunder und herzerwärmender Gastfreundschaft.

Ein Reisebericht von Felix

Dienstag, 19. Mai 2026

Spanien - Spaniens unentdeckte Schatzkammer

Die Reise begann mit einem Flug ins unbekannte, aber sofort faszinierende Spanien. Die erste Etappe führte mich nach Madrid, eine pulsierende Metropole voller Leben, Kunst und Kultur. Doch mein Herz schlug schon bald für eine kleine Stadt, die wie eine verborgene Perle erscheint: Ávila. Die mächtige Stadtmauer, die die Altstadt umgibt, wirkt wie ein lebendiges Denkmal vergangener Zeiten und verleiht dem Ort eine nahezu magische Atmosphäre. Ich spürte förmlich die Geschichte, die in den alten Steinen wohnt.

Beim Erkunden der engen Gassen und beeindruckenden Kathedrale, die stolz inmitten der Stadt thront, fühlte ich mich tief verbunden mit der heiligen Teresa, deren Spuren hier noch immer lebendig sind. Die sanften Hügel rund um Ávila luden zu einer Wanderung ein, bei der ich die weite, ruhige Landschaft und die beeindruckende Silhouette der Stadt bewunderte. Das Zwitschern der Vögel und die frische Luft machten diesen Moment zu einem echten Erlebnis.

Der nächste Tag entführte mich in die stille Welt der Sierra de Gredos, ein echtes Bergparadies. Die Luft war klar und angenehm kühl, während ich auf schmalen Pfaden durch die Wasserreiche Schlucht wanderte. Die Natur schien hier unberührt, und ich konnte kaum glauben, dass solche Ruhe und Schönheit so nah an der Zivilisation liegen. Nach dieser Wanderung führte mich die Reise nach Plasencia, eine charmante Kleinstadt mit mittelalterlichem Flair, die mich mit ihren verwinkelten Gassen und historischen Gebäuden verzauberte.

Ein absolutes Highlight war das fruchtbare Valle del Jerte, bekannt für seine unendlichen Kirschhaine. Der Duft der blühenden Kirschen lag in der Luft, und die Farbenpracht war atemberaubend. In der Garganta de los Infiernos wanderte ich entlang schmaler Pfade, vorbei an glitzernden Kaskaden und inmitten üppiger Vegetation. Die natürlichen Felsbecken, die wie sprudelnde Jacuzzis wirken, luden zur Erfrischung ein – ein echtes Naturparadies.

Weiter ging es in die wilde Bergwelt von La Vera, wo das Kloster von Yuste eine bedeutende historische Station darstellt. Hier verbrachte Kaiser Karl V. seine letzten Jahre, was dem Ort eine besondere Aura verleiht. Anschließend wandte ich mich den grünen Höhen zu, die sich in dichten Kastanien- und Eichenwäldern erstrecken. Der Blick von den Aussichtspunkten war überwältigend: Weite, grüne Landschaften, die unter dem Himmel schweben.

Der Nationalpark Monfragüe ist ein wahres Juwel der Natur und Geschichte. Während eines Spaziergangs entlang des Tajo-Flusses konnte ich die urtypische Landschaft bestaunen, die von uralten Felsen, Flussläufen und Wäldern geprägt ist. Über meinen Kopf zogen majestätische Gänsegeier ihre Kreise – ein beeindruckendes Schauspiel der Tierwelt. Nach diesem Naturerlebnis führte mich die Reise nach Cáceres, eine Stadt, die wie ein lebendiges Museum wirkt. Die Altstadt mit ihren Palästen, Türmen und Kirchen entführte mich in eine andere Zeit, so gut erhalten, dass man meinen könnte, die Straßen seien direkt aus dem Mittelalter entsprungen.

Ein weiterer faszinierender Ort war Los Barruecos, mit seinen riesigen Felskugeln und der Seenlandschaft. Besonders im Frühjahr, wenn die Weißstorchkolonien alles mit ihrem Geschnatter erfüllen, wird dieser Ort zu einem Paradies für Naturliebhaber. Das Museum des experimentellen Künstlers Wolf Vostell war eine spannende Entdeckung – moderne Kunst trifft hier auf beeindruckende Natur.

Ein Tag führte mich durch die typisch extremenische Landschaft aus Trockensteinmauern, Korkeichen und terrassierten Olivenhainen. Die Stille, die hier herrscht, ist fast meditativ. Später erreichte ich Trujillo, eine Stadt, die mit ihrer Geschichte der spanischen Konquistadoren lebendig wird. Die engen Gassen und die imposante Festung ließen mich in vergangene Epochen eintauchen.

In Mérida, der alten römischen Stadt, spürte ich die Glanzzeit des Imperiums durch die gut erhaltenen Ruinen – Amphitheater, Aquädukte und Tempel zeugen von einer längst vergangenen Ära. Der Nachmittag führte mich nach Aracena, ein malerisches Städtchen, das mit seinen verwinkelten Gassen und atemberaubenden Aussichten verzaubert.

Ein besonderes Highlight war die Wanderung durch die Dehesa – weite, ruhige Decken aus Eichen, die eine fast märchenhafte Atmosphäre schaffen. Für Abenteuerlustige gab es die Möglichkeit, eine der zauberhaften Höhlen zu erkunden, die in den Geschichten von „Tausend und einer Nacht“ lebendig werden. Das entspannende Spa im Hotel bot die perfekte Gelegenheit, die Eindrücke Revue passieren zu lassen.

Jede Ecke, jeder Blick war eine Entdeckung wert, und ich kehrte mit unvergesslichen Erinnerungen im Herzen zurück. Spanien hat mich mit seiner Vielfalt, seiner Geschichte und seiner atemberaubenden Natur tief berührt – ein Land, das immer wieder neue Überraschungen bereithält.

Ein Reisebericht von Thorben

Montag, 18. Mai 2026

Kroatien - Naturschönheiten und unentdeckte Wanderparadiese

Meine Reise entlang der kroatischen Küste war ein unvergessliches Erlebnis, das mich tief in die Schönheit und Vielfalt dieses faszinierenden Landes eintauchen ließ. Bereits bei der Ankunft in Zagreb spürte ich die Mischung aus pulsierender Stadt und dem nahen Meer, die Kroatien so besonders macht. Der Transfer nach Crikvenica brachte mich direkt an die glitzernde Adria, wo das Meer schon beim ersten Blick verzauberte.

Der erste Schritt an der Küste war eine herrliche Wanderung entlang der felsigen Klippen, bei der das Meeresrauschen und die frische Brise mich begleiteten. Die Route war perfekt für Einsteiger, und die Aussicht auf das glitzernde Wasser war einfach atemberaubend.

Ein besonderes Highlight war der Ausflug zur Insel Krk. Morgens wanderte ich durch die alten Gassen der Siedlung Kotor, die aus dem 13. Jahrhundert stammt, und genoss die fantastischen Ausblicke auf die Riviera. Später unternahm ich eine Bootstour zur Insel Krk, bei der ich den charmanten Ort Vrbnik besuchte. Hier durfte ich bei einer Weinprobe die köstlichen lokalen Weine kosten – ein echtes Geschmackserlebnis!

Weiter ging es in das beeindruckende Velebit-Gebirge. Im Nationalpark Nördlicher Velebit erwartete mich unberührte Natur, wilde Berglandschaften und eine erfrischende Stille. Die Wanderung durch das sanfte Morgenlicht war wie eine Reise in eine andere Welt. Am Nachmittag führte mich die Route nach Biograd na Moru, wo ich noch einige Tage verbrachte.

Der Paklenica-Nationalpark war ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Durch enge Schluchten wanderte ich vorbei an alten Dörfern, erreichte die Berghütte Paklenica und spazierte schließlich durch den Velika-Canyon. Die beeindruckende Natur und die dramatischen Schluchten waren so faszinierend, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte zu schauen.

Am nächsten Tag erkundete ich den Naturpark Vransko jezero, den größten natürlichen See Kroatiens. Die Aussicht vom Gipfel des Kamenjak war schlichtweg spektakulär. Die klare Luft, das Wasser und die weite Sicht machten den Tag zu einem echten Highlight.

Eine Pause am Strand war ebenfalls ein Genuss, aber auch die fakultativen Ausflüge, etwa in den Krupa-Canyon oder mit dem Boot in den Kornati-Nationalpark, lockten mit besonderen Naturerlebnissen. Auf der Insel Pašman wanderte ich zum Gipfel Straža, von dem aus sich ein fantastisches Panorama auf die umliegenden dalmatinischen Inseln bot. Die Wanderung war angenehm, und die Ruhe auf der Insel war pure Erholung.

Ein weiterer Höhepunkt war die Insel Murter. Nach einer entspannten Fahrt mit der Fähre erkundete ich das idyllische Eiland bei einer gemütlichen Wanderung. Das Meer war so klar, dass ein erfrischendes Bad kaum fehlen durfte.

Der Besuch im Krka-Nationalpark war wie ein Märchen. Beim Wasserfall Skradinski buk fühlte ich mich wie in einer anderen Welt, umgeben von plätscherndem Wasser und grünen Uferlandschaften. Ein Spaziergang entlang des Cikola-Flusses ergänzte das Naturerlebnis perfekt.

Ein Tag zur freien Verfügung gab mir die Gelegenheit, die charmante Stadt Šibenik zu erkunden oder einfach am Strand zu entspannen. Besonders auf der Insel Murter genoss ich die entspannte Atmosphäre und das Inselflair, das so authentisch und friedlich war.

Der letzte Teil meiner Reise führte mich in den Höhlenpark Grabovača, Europas einziger Höhlenpark dieser Art. Die Führung durch die Höhle Samograd war spannend und beeindruckend. Die Wanderung im Park mit Ausblicken auf den Velebit und den Fluss Lika war ein würdiger Abschluss der Naturerlebnisse.

Der krönende Abschluss war der Nationalpark Plitvice, bekannt für seine atemberaubenden Seen und Wasserfälle. Das Wandern durch diese märchenhafte Landschaft, begleitet von kleinen Bootstouren, war ein unvergessliches Finale meiner Kroatienreise.

Mit vielen neuen Eindrücken, unvergesslichen Naturerlebnissen und einer tiefen Verbundenheit zur kroatischen Küste endete meine Reise. Kroatien hat mit seiner Vielfalt an Landschaften, Geschichte und herzlichen Menschen mein Herz erobert – ein Ort, den ich unbedingt wiedersehen möchte.

Ein Reisebericht von Malte 

Mittwoch, 30. Juli 2025

Mit dem Kajak und zu Fuß im Süden Albaniens

1. Tag: Willkommen im Paradies
Nach unserer Ankunft in Tirana ging es direkt weiter in den Süden, wo das Abenteuer begann. Die traumhaften Buchten von Vlora und das bezaubernde Dhermi am Ionischen Meer erwarteten uns. Die Szenerie war einfach atemberaubend: Das türkisfarbene Wasser schimmerte im Sonnenlicht, während die majestätischen Çika-Berge im Hintergrund aufragten. Ein Spaziergang durch das charmante alte Dorf Dhermi fühlte sich an wie eine Zeitreise, und der Blick auf den glitzernden Horizont war der perfekte Abschluss des Tages.

2. Tag: Kajakfahren entlang der Küstenberge
Nach einer kurzen Einführung in die Kajaktechnik gleiteten wir mit unseren Kajaks entlang der steil aufragenden Klippen. Verborgene Höhlen und einsame Kieselstrände warteten darauf, von uns entdeckt zu werden. Die Gjipe-Bucht war der Höhepunkt des Morgens, gefolgt von einem stärkenden Mittagessen in der Livadh-Bucht. Am Nachmittag besuchten wir die historische Festung von Himarë, die uns mit ihrer Geschichte und dem herrlichen Ausblick begeisterte.

3. Tag: Bucht von Himarë
Ein kurzer Transfer brachte uns ins Kudhes-Tal, wo wir zum Hirten-Dorf Pilur aufstiegen. Das Panorama von hier oben war einfach atemberaubend, und das rustikale Mittagessen war ein Genuss. Am Nachmittag paddelten wir zu dem abgelegenen Filikur-Strand, wo wir im klaren Wasser schwimmen und die Seele baumeln lassen konnten – ein wahrer Traum!

4. Tag: Die Bucht von Porto Palermo
Mit unseren Kajaks machten wir uns auf den Weg zur Bucht von Porto Palermo, wo die beeindruckende Festung Ali Pashas auf uns wartete. Am Nachmittag erkundeten wir das alte Dorf Qeparo, umgeben von der friedlichen mediterranen Landschaft. Der Rückweg zum Strand war ein schöner Abschluss des Tages.

5. Tag: Riviera-Entdeckungen
Wir paddelten entlang der imposanten Klippen südlich von Porto Palermo und ließen uns von der Schönheit der Albanischen Riviera verzaubern. Später wanderten wir von Lukova entlang der Küste bis zum verträumten Dorf Borsh, bevor wir nach Qeparo zurückkehrten. Die Wanderung war herausfordernd, aber die Ausblicke waren jede Anstrengung wert.

6. Tag: Inselträume und antike Wunder
Heute führte uns der Weg durch den Korfu-Kanal zu den zauberhaften Ksamil-Inseln. Das Wasser war kristallklar und einladend. Anschließend erkundeten wir den Archäologischen Park von Butrint, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das uns auf eine faszinierende Reise in die Vergangenheit mitnahm. Der Sonnenuntergang über der Festung in Gjirokaster war der krönende Abschluss des Tages.

7. Tag: Vjosa-Fluss und Tirana
Auf der Rückfahrt nach Tirana hielten wir am Fluss Vjosa für eine letzte Wanderung. Die Natur war unberührt und wunderschön. Zurück in der Hauptstadt erkundeten wir den lebhaften Skanderbeg-Platz und das angesagte Blloku-Viertel, wo das pulsierende Leben der Stadt spürbar war.

8. Tag: Abreise aus Albanien
Der Transfer zum Flughafen stand an, und während wir Albanien hinter uns ließen, verspürten wir bereits die Vorfreude auf ein Wiedersehen. Diese Reise war ein unvergessliches Abenteuer voller atemberaubender Landschaften, kultureller Entdeckungen und unvergesslicher Erlebnisse. Auf Wiedersehen, Albanien – wir kommen wieder!

Ein Reisebericht von Cindy Steiner

Freitag, 18. Juli 2025

Entdeckungstour auf La Palma

Mein unvergesslicher La Palma - Trip - Ein Traum zwischen Himmel und Meer

Schon beim Landen auf der Kanareninsel spürt man die Magie, die diese Insel einzigartig macht. Die frische Brise, das sanfte Rauschen des Atlantiks und die atemberaubende Landschaft lassen mein Herz höher schlagen. Ich bin voller Vorfreude und Neugier auf das, was mich erwartet, und kaum gelandet, fühle ich mich sofort wie zu Hause.

Der erste Eindruck ist überwältigend: die schroffen Klippen, die üppige Vegetation und das klare Blau des Meeres. Meine Unterkunft liegt eingebettet in eine grüne Oase, die Ruhe und Komfort vereint. Am Abend sitze ich auf der Terrasse, nippe an einem frisch gepressten Saft, und während die Sonne langsam im Meer versinkt, spüre ich schon den Zauber La Palmas.

Der nächste Tag führt mich auf eine Wanderung entlang der Küste, oberhalb des Aridanetals. Der Weg ist gesäumt von blühenden Mandelbäumen, deren zarte Blüten in der Sonne leuchten, und kleinen Terrassenfeldern, die von den Einheimischen liebevoll gepflegt werden. Der Blick vom Mirador El Time ist schlichtweg spektakulär: das tiefblaue Meer, das sich endlos erstreckt, und die schroffen Felsen, die wie Skulpturen in den Himmel ragen. Ein kurzer Abstecher nach Puerto de Tazacorte offenbart mir noch mehr von der bunten Inselwelt – kleine Häfen, charmante Cafés und das lebendige Treiben der Fischer.

Ich entscheide mich für einen Tag voller Entdeckungen und fahre zum Roque de los Muchachos, dem höchsten Punkt der Insel. Die Fahrt dorthin ist wie eine Reise durch eine andere Welt: schmale Serpentinen, die sich durch die Landschaft schlängeln, und atemberaubende Ausblicke, die einem den Atem rauben. Oben angekommen, werde ich mit einem Panorama belohnt, das alle Strapazen vergessen lässt. Die weiten, zerklüfteten Landschaften, die Wolken, die sanft um die Gipfel ziehen, und die klare Luft lassen mich tief durchatmen.

Im Nordwesten erkunde ich das ländliche Paradies um Las Tricias. Hier wandere ich auf alten Caminos, vorbei an Drachenbäumen, deren bizarre Formen wie aus einer Märchenwelt wirken, und durch kleine Gärten voller duftender Kräuter. Der Bauernmarkt in Puntagorda ist ein echtes Highlight: frisches Obst, hausgemachte Köstlichkeiten und die herzliche Atmosphäre der Einheimischen lassen mich die authentische Seite der Insel erleben.

Ein Tag der Ruhe tut gut, und so gönne ich mir eine Auszeit. Ich lasse die Wanderstiefel im Schrank, lese in der Sonne und genieße die friedliche Natur. Doch kaum hat mich die Ruhe erfüllt, zieht es mich wieder hinaus in die faszinierende Welt der Krater. In der Caldera de Taburiente wandere ich durch Kiefernwälder, die nach frischem Harz duften, und vorbei an bizarre Felsformationen, die wie Skulpturen erscheinen. Hier fühlt man sich wie in einem Naturkino – so beeindruckend ist die Landschaft.

Ein weiterer Tag führt mich zum Vulkan Tajogaite, der jüngsten vulkanischen Erscheinung der Insel. Die Faszination für die Erdgeschichte spürt man hier hautnah. Das Gefühl, auf schwarzer Lava zu wandern, ist kraftvoll und tiefgründig. Immer wieder eröffnet sich ein Blick auf die Küste, die in warmen Sonnenstrahlen glitzert und die Seele berührt.

Der Gipfel des Pico Bejenado ist eine Herausforderung, aber die Anstrengung lohnt sich allemal. Der Rundumblick auf die Caldera und die Südhälfte der Insel ist atemberaubend. Danach schlendere ich durch die lebendige Hauptstadt Santa Cruz, bewundere die bunten Fassaden, das rege Treiben auf den Märkten und die charmanten Plätze. Hier pulsiert das Leben, und ich sauge die Atmosphäre förmlich auf.

Im Herzen der Insel entdecke ich den Zauberwald von Los Tilos. Der dichte Lorbeerwald, das Rauschen der Wasserfälle und das Moos, das alles in ein grünes Märchenland verwandelt, lassen mich in eine andere Welt eintauchen. Es ist geheimnisvoll, magisch und so erfrischend, dass ich kaum mehr weg will.

Ein Tag am schwarzen Strand von Los Cancajos ist pure Entspannung. Das Meer ist erfrischend, die Sonne warm, und die Ruhe hier ist Balsam für die Seele. Später durchquere ich den Nordosten der Insel, wandere durch wilde Schluchten, vorbei an kleinen Dörfern, und erreiche den Mirador La Tosca. Die Aussicht auf die Steilküste, die Drachenbäume und die uralte Natur sind einfach beeindruckend.

Der letzte volle Tag ist ganz mir selbst gewidmet. Ich wandere, bade, stöbere durch kleine Läden oder sitze einfach nur am Meer und genieße den Moment. La Palma hat mich mit ihrer Natur, ihrer Ruhe und ihrer Herzlichkeit verzaubert.

Beim Abschied denke ich an die Feuerberge, die in der Sonne in warmen Rottönen leuchten, und an die unvergesslichen Ausblicke, die ich an jedem Tag erleben durfte. Diese Insel hat mein Herz erobert, und ich nehme unzählige Erinnerungen, die mich noch lange begleiten werden, mit nach Hause.

La Palma – ein Paradies für alle Sinne, ein Ort voller Magie und unvergesslicher Momente. Ich komme wieder, das ist sicher!

Ein Reisebericht von Sandy Wagner

Sonntag, 27. April 2025

Teneriffa Geheimtipps - Unsere beste Zeit auf der Insel

Ich habe gemeinsam mit einer Arbeitskollegin (und mittlerweile sehr guten Freundin) die beste Zeit unseres Lebens auf Teneriffa erlebt. Knapp 2 Wochen Sonne, Freiheit, Wanderschuhe, Roadtrip-Vibes und ganz viel „wow“. Wir waren beide das erste Mal dort – Mitte 20, reisehungrig und mit dem festen Plan, Teneriffa Geheimtipps zu entdecken, nicht nur die typischen Insta-Spots.

Mit unserem kleinen Mietwagen sind wir einmal quer über die Insel gefahren. Vom wilden Anaga-Gebirge bis zur Masca-Schlucht, von uralten Dörfern bis in den Sternenhimmel über dem Teide. Und glaubt mir: Teneriffa kann richtig was – wenn man weiß, wo man hinmuss.

Unser Hideaway: Hotel Luz del Mar – ruhig, stilvoll, perfekt

Wir wollten keine Hotelburg mit Animationsprogramm – und haben mit dem Hotel Luz del Mar im Norden einen echten Volltreffer gelandet. Die Lage? Umgeben von Bananenplantagen, mit Blick aufs Meer und total fernab vom Massentourismus. Genau das, was wir gesucht haben.

Jeden Morgen gab’s ein liebevolles Frühstücksbuffet (mit richtig gutem Kaffee, trust me), und abends konnten wir uns im Pool entspannen – mit Blick auf den Sonnenuntergang hinter dem Atlantik. Das Hotel war für uns der perfekte Ausgangspunkt für alle unsere Ausflüge und ist definitiv einer meiner absoluten Teneriffa Geheimtipps für alle, die es ruhig, persönlich und authentisch mögen.

Anaga-Gebirge – Wandern durch Nebel und Zauberwald

Einer der Tage, der mir am meisten in Erinnerung geblieben ist: unsere Tour durch das Anaga-Gebirge. Diese Gegend fühlt sich komplett anders an als der Rest der Insel – grün, mystisch, fast ein bisschen verwunschen. Wir sind früh morgens nach Cruz del Carmen gefahren, haben uns die Wanderschuhe geschnürt und sind in den Nebelwald abgetaucht.

Die Wanderung nach Chinamada war einfach magisch. Der Weg führte uns durch dichte Lorbeerwälder, immer wieder mit Blick auf wilde Schluchten und das Meer in der Ferne.Schon am ersten Tag auf dem Sendero de los Sentidos – dem Weg der Sinne – haben wir den Alltag hinter uns gelassen. Umgeben von Natur, voll im Moment, und bereit für all die Abenteuer, die noch vor uns lagen. Ein echter Teneriffa Geheimtipp für Naturfans!

Roadtrip ins Teno-Gebirge – Kurven, Ziegen und wow-Ausblicke

Der Westen der Insel hat uns komplett überrascht. Das Teno-Gebirge ist wild, abgelegen und wunderschön. Wir sind morgens ganz früh los – Kaffee im To-go-Becher, Sonnenbrille auf – und über enge Serpentinen bis nach Teno Alto gefahren.

Allein die Fahrt war schon ein Abenteuer, aber die Wanderung, die wir dort gemacht haben, hat’s getoppt. Kaum Menschen, dafür Ziegen, steile Felsen und dieser Mix aus Bergen und Atlantikblick – unvergesslich! Wenn du Natur liebst und die Kamera sowieso immer griffbereit hast: Teno ist ein absoluter Teneriffa Geheimtipp.

Masca-Schlucht – Schweiß, Glücksgefühle und das Meer

Okay, das war der anstrengendste, aber auch coolste Tag unseres Urlaubs. Die Masca-Schlucht ist wirklich nichts für Anfänger – steil, steinig und streckenweise echt herausfordernd. Aber: Wir haben’s durchgezogen! Mit Snacks im Rucksack, genug Wasser und jeder Menge Vorfreude ging’s von Masca bergab bis zum Meer.

Nach knapp drei Stunden standen wir plötzlich an einer kleinen Bucht, total verschwitzt, komplett glücklich. Und das Wasser? So klar, dass wir sofort reingesprungen sind. Wenn du Lust auf Abenteuer hast und kein Problem mit Höhenmetern – unbedingt machen. Aber vorher reservieren, sonst kommst du nicht rein. Einer der Teneriffa Geheimtipps, den man sich echt verdienen muss.

La Orotava & Santa Cruz – zwischen Geschichte & Kaffeepause

Nach so viel Natur wollten wir auch ein bisschen Stadtflair – und sind total auf La Orotava abgefahren. Diese Stadt hat so viel Charme! Alte Kolonialhäuser, kleine Gassen, bunte Blumenbalkone, und Cafés, in denen man stundenlang sitzen könnte. Wir haben in einem Innenhof unter Bougainvillea-Kaskaden einen Cortado getrunken und überlegt, wie es wäre, hier zu leben. Spoiler: ziemlich gut.

Auch Santa Cruz war cool – vor allem der Markt Nuestra Señora de África. Frisches Obst, Gewürze, Mojo-Saucen und überall dieser Duft nach Meersalz und Sonnencreme. Wer Lust auf Kultur, gutes Essen und echte Insel-Vibes hat: Absoluter Teneriffa Geheimtipp für einen halben Tag ohne Wanderschuhe.

Los Gigantes – Felsen, Wale & Schildkröten

Einer der Wow-Momente unserer Reise war die Bootstour ab Los Gigantes. Schon die Felsen selbst sind beeindruckend – aber als dann plötzlich eine Familie von Buckelwalen neben unserem Boot aufgetaucht ist? Gänsehaut pur. Später konnten wir sogar schnorcheln – in einer kleinen Bucht, ganz ruhig, glasklares Wasser… und plötzlich war da eine Schildkröte! Einfach so.

Das war kein Zoo-Moment, sondern echtes, pures Naturglück. Und ein ganz großer Teneriffa Geheimtipp, wenn du Tiere liebst.

Sterne über dem Teide – wie in einer anderen Galaxie

Am letzten Abend sind wir nochmal hoch zum Teide-Nationalpark gefahren – mit Decken, Snacks und Thermoskannen-Kaffee. Keine Tour, keine Guides – nur wir, der Sternenhimmel und die absolute Stille.

Ich habe noch nie in meinem Leben so viele Sterne gesehen. Die Milchstraße war glasklar, Sternschnuppen flitzten im Minutentakt und wir haben stundenlang einfach nur dort gelegen, geredet, gestaunt und alles aufgesogen.

Wenn du nur einen unserer Teneriffa Geheimtipps mitnehmen willst – mach das. Wirklich.

Fazit: 

Zwei Mädels, ein Auto, zehn unvergessliche Tage
Wir sind mit großen Erwartungen nach Teneriffa geflogen – und mit noch größeren Erinnerungen zurückgekommen. Diese Insel hat uns überrascht, bewegt und begeistert. Mit ihrer wilden Natur, ihrer Gastfreundschaft, ihrem Zauber.

Unsere Teneriffa Geheimtipps waren nicht geplant – sie haben uns gefunden. Und wenn du dich auch mal von der ausgetretenen Spur lösen willst: Mietwagen holen, Karte aufklappen (wir empfehlen, nicht Google Maps zu verwenden – die Navigation stimmt dort leider nicht immer), Playlist an und einfach los.

Es wird sich lohnen. Versprochen.

Ein Reisebericht von Loubna Benjida

Samstag, 26. April 2025

Finnland - Urlaub für Körper & Seele

Finnland: Wenn Du die Hektik des Alltags hinter dir lassen möchtest, komm mit in eines der letzten Wildnisgebiete Europas. Nirgendwo kann man besser eine aktive Ruhe finden als im Herzen Finnlands. Unberührte, tief verschneite Wälder und unzählige zugefrorene Seen sind der Ort für einen Urlaub voll Harmonie.

Auf geht´s nach Finnland

Meine Reise begann in Frankfurt. Mit Finnair ging es zunächst nach Helsinki. Von dort aus ging es in einem kleinen Propellerflugzeug nach Kuopio. Bis zum Metsäkartano Resort fährt man mit dem Bus ca. 1,5h. Diese Reise hat keinen festen Ablauf, was Raum für Flexibilität bot. Für die Schneeschuhwanderung, Langlauf und Altai-Ski (kurze, breite Skier für Tiefschnee) wurde die Gruppe geteilt. So hatte man in seinem Wochenplan also Lücken, die man mit fakultativen Aktivitäten wie einer Hundeschlitten-Schnuppertour, Massage, Reiki, Bogenschießen, Filzen oder Klettern füllen konnte. Die Ausrüstung konnte jederzeit erneut an der Rezeption gegen eine kleine Gebühr ausgeliehen werden.

Am ersten Tag machte Reiseleiterin Nicole mit uns eine ca. 3-stündige Schneewanderung, damit wir die Gegend kennlernen konnten. Die Sauna war fast jeden Tag 3h für die Gruppe reserviert. Zwei Saunen befinden sich in einem Haus direkt am See. Dort kann man außerdem das Eisloch-Baden ausprobieren. Der Piroggenkochkurs am Montag Morgen machte sehr viel Spaß. Unsere Gruppe war nun für die nächsten Tage mit der karelischen Köstlichkeit versorgt. Die erste Yogastunde war etwas anspruchsvoller, nicht alle haben mitgemacht. Die zweite Yogastunde widmete sich mehr dem Yin-Yoga und war entspannter. Ein besonderes Highlight am Dienstag war das Abendessen in der Kammi. Eine Kammi ist eine geschlossene Holzhütte am See mit einer Feuerstelle, auf der gekocht wird. Unsere Gastgeber hatten Glögg, Tee und drei typisch finnische Gerichte für uns vorbereitet, darunter Elch-Gulasch.
Sehr lecker! Anschließend ließen wir den Abend gemütlich mit Kamingesprächen ausklingen.

Finnische Fun-Sportarten: Eisangeln und Curling

Am Mittwoch Morgen ging es zum Eisangeln auf den See. Nichts für jedermann: nur wenige Teilnehmer gingen mit und verharrten für eine Zeit still auf dem See. Gefangen hat leider niemand etwas (dafür waren wir ohnehin zu laut), dennoch war es eine gute Erfahrung und besonders das Eislochbohren hat Spaß gemacht. Am Donnerstag hieß es: kreativ sein! In der Werkstatt konnten wir aus Speckstein ein kleines Souvenir herstellen. Der Speckstein konnte gesägt, geschliffen und anschließend poliert werden. So entstanden zum Beispiel Kettenanhänger, kleine Figuren oder Handschmeichler. Curling/Eisstockschießen hat ebenfalls viel Spaß gemacht und war sehr förderlich für den Gruppenzusammenhalt.

Für den letzten Tag konnte man eine weitere fakultative Aktivität buchen: ,‚Sinneswandel mit Huck‘‘. Huck heißt eigentlich Christoph, ist Deutscher und vor einigen Jahren nach Finnland ausgewandert. Er bietet 4-5-stündige Touren mit ihm als Wildnisführer an. Querfeldein ging es entweder mit Altai-Skiern oder Schneeschuhen durch den Wald. Unterwegs lehrte er uns einiges über Flora und Fauna, verfolgte mit uns Tierspuren im Schnee (z.B. Schneehase, Vielfraß, Luchs, Wolf) und gab uns Tipps zum Überleben im Wald. Er selbst schläft im Wald in einer Hütte ohne fließend Wasser und ohne Strom. Während der Tour haben wir Birkenzweige und Fichtennadeln gesammelt und uns davon am Ende Tee zubereitet, der überraschend gut war.

Meine persönlichen Eindrücke:

Eine wunderbare Reise, um aktiv zu sein und sich gleichzeitig zu entspannen! Mitten in der Natur, fernab jeglicher Zivilisation kommt man automatisch zur Ruhe und schaltet ab. Das Resort liegt zwar mitten im Nirgendwo, an Aktivitäten mangelt es jedoch nicht. Die fakultativen Angebote wurden sehr gut von der Gruppe angenommen. Für mich und den Rest der Gruppe gab es viele erste Male: das erste Mal in Schneeschuhen oder mit Altai Skiern wandern, das erste Mal Curling spielen oder sich das erste Mal im Eisangeln zu probieren – es war toll, die vielen verschiedenen Aktivitäten einmal ausprobieren zu können.
Auf dem Rückweg zum Flughafen hat der Bus an einem Supermarkt angehalten. Die Gruppe stürmte in den Markt, um noch ein paar Souvenirs zu kaufen, da es die restliche Woche nicht wirklich eine Möglichkeit dafür gab.

Leider war es die ganze Woche über sehr bedeckt und die Sonne hat sich nur selten gezeigt. Auch war es viel wärmer, als es zu dieser Jahreszeit sein sollte. Zwischendurch hat es viel getaut, trotzdem konnten wir alle winterlichen Aktivitäten durchführen. Schon am Anfang der Reise sagte Nicole, dass wir am letzten Abend eine Chance auf Nordlichter hätten. Und tatsächlich: wir hatten Glück! Das war der krönende Abschluss der Reise.

Ein Reisebericht von Rebecca Guenther

Freitag, 25. April 2025

Korfu - Wanderwoche auf der Smaragdinsel

Meine letzte Reise nach Korfu lag viele Jahre zurück – damals war es hauptsächlich eine Badereise, aber bei kleinen Ausflügen hat mir die Natur so gut gefallen, dass ich mir immer vorgenommen haben, zurückzukehren.

Bei dieser Reise wurden meine Erwartungen übertroffen:

Viele tolle Küstenabschnitte, große und kleine Buchten, Olivenhaine so weit das Auge reicht und hinter dem tollen Grün strahlt das klare Blau des Meeres im Sonnenlicht.

So wohnen wir auf Korfu

Wir wohnen im Norden Korfus in dem sehr schönen Vier-Sterne-Hotel Acharavi Beach. Im großen Garten liegen einzelne Gebäudegruppen verteilt, zwei Poolbereiche laden zum schwimmen und relaxen ein – aber auch der schöne, flache Sandstrand liegt direkt vor der Tür.

Wanderschuhe geschnürt…

Die Wanderungen sind sehr abwechslungsreich, oft haben wir das Meer vor Augen, so dass kurze Badestopps während oder am Ende der Touren möglich sind.

Besonders gefallen hat mir die Blütenvielfalt bei meiner Reisezeit Ende April. Zwischen vielen Olivenbaum-Plantagen leuchten bunte Blüten.

Am freien Tag lohnt ein Ausflug nach Korfu-Stadt. Die vielen schönen Gassen locken zum Einkaufen oder Einkehren, die Festung am Rande der Stadt ist ebenfalls sehenswert.

Sonne tanken, Mittelmeerluft genießen, baden, wandern und ein schönes Hotel – danke Korfu für diese wunderbare Urlaubswoche!

Ein Reisebericht von Simone Henke

Donnerstag, 24. April 2025

Aktiv und Entspannt auf Formentera

Formentera, Ibizas kleine Schwester, ist nicht umsonst als die Karibik des Mittelmeers bekannt: das besonders helle Licht, das klare, türkisfarbene Wasser, die kilometerlangen Sandstrände und dazu eine unvergleichliche Ruhe und Gelassenheit – der perfekte Mix für unsere achtsame und erholsame Auszeit. Die kleinste bewohnte Insel der Balearen ist nicht zu unterschätzen und bietet echtes Südseefeeling.

Wir waren 16 Teilnehmer, 5 Männer und 11 Frauen, das Durchschnittsalter lag bei 61 Jahre von 39 bis fitten 79 Jahren.
Unsere Reiseleiterin Monika Kurz war einfach klasse, immer ansprechbar, freundlich, mit sehr guter Ortskenntnis und umwerfendem Charme. Sie ist schon sehr lange für Wikinger tätig 🙂

Die Anreise erfolgte nach Ibiza, ins THB-Hotel Los Molinos Von hier aus kann man fußläufig die Altstadt und auch Ibiza-Stadt erreichen. Oder aber man genießt die freie Zeit am Hotelpool und im tollen Hotelgarten. Am Abend gab es im Hotel ein vornehmes und leckeres 3-Gänge-Menü, wahlweise mit oder ohne Fisch. Und das Frühstücksbuffet am nächsten Morgen ließ keine Wünsche offen.

Auf nach Formentera!

Am nächsten Morgen ging es mit kurzer Busfahrt zum Hafen in Ibiza-Stadt, um mit der Schnellfähre nach Formentera überzusetzen. Nach einer knappen halben Stunde waren wir auch schon da und wurden per Bus in 20 Minuten zu unserem Hotel Sa Volta in Es Pujols gebracht. Es liegt direkt im Ortsinneren und ist umgeben von kleinen Restaurants und Bars. Zum Strand ist es fußläufig nur etwa 5 Minuten.

Das Hotel war eines der ersten im Ort und hat 2020 50-jähriges Bestehen gefeiert. Es befindet sich immer noch in Familienbesitz und es wurde vor einigen Jahren umgebaut und mit einer tollen Dachterrasse mit Pool ergänzt. Eigentlich ein Frühstückshotel, bietet es für uns Wikinger auch Abend-Buffet an.

Unser Wanderprogramm

Die erste Tour führte uns direkt vom Hotel zu Fuß an der Küste entlang nach La Savina. Der Weg ging teils über Holzstege durch Dünenlandschaften und teils über direkte Strandabschnitte, oft unmittelbar am Rande der Wellen entlang. Die Wanderung führte uns bis fast zur nördlichsten Spitze der Insel und dann auf der anderen Seite zurück bis nach La Savina. Von dort ging es nach dem Mittagessen mit dem Linienbus zurück zum Hotel. Zwischendurch blieb am Strand aber auch Zeit für ein Bad im Meer.

Am nächsten Tag brachte uns unser Bus zum Ausgangspunkt der 2. Wanderung, welche uns, vorbei an der Lagune Estany des Peix, über Nebenwege, Feldwege und wenig befahrene Straßen zum Torre de Sa Gavina, dem westlichsten Wehrturm der Insel führte. Über teils vegetationsfreie Steinfelder ging es weiter bis zur Cala Saona, wo Zeit für ein Bad im Meer oder ein Mittagessen blieb. Danach ging es mit unserem Bus zurück zum Hotel.

Unsere 3. Wanderung führte uns mit unserem Bus zunächst zum östlichsten Teil der Insel, dem Hochplateau La Mola mit seinem Leuchtturm. Dieser wurde sogar in einem Roman von Jules Verne erwähnt „Reise durch die Sonnenwelt“. Von dort ging es dann entlang der Steilküste, über von kleinsten Blumen und Flechten übersäte Steinfelder und durch Pinienwälder, vorbei an einer alten Windmühle aus dem 18. Jahrhundert zu unserem Tagesziel, dem kleinen Weingut Terra Moll. Hier durften wir, nach einer kurzen Führung durch die Weinreben, drei Weine aus deren Produktion probieren. Dazu gab es landestypische Tapas.

An der 4. Wanderung am nächsten Tag haben einige Teilnehmer nicht teilgenommen. Der Tenor war, dass die Reise ja „aktiv & entspannt“ heißt und 4 Wanderungen hintereinander als zu viel empfunden wurden. Diese Wanderung begann im Ort Es Calò und führte nochmal auf dem Hochplateau La Mola. Von dort ging es dann durch Pinienwälder und über Feldwege bis zur Playa Mitjorn an den Strand, wo die legendäre Strandbude Pirata Bus zum Verweilen einlud. Fürs Baden war der Wellengang an diesem Tag leider zu hoch.

Da mittwochs in La Mola immer ein legendärer Hippie-Markt stattfindet, fuhren wir um 18:00h mit dem Linienbus dorthin. Dort wurde an zahlreichen Ständen lokales Kunsthandwerk und Kleidung angeboten, dazu gab es Live-Musik. Nach etwa 1,5 Stunden fuhren wir mit dem letzten Linienbus dann zurück zum Hotel.

Der nächste Tag war zur freien Verfügung und wurde von Vielen zum Sonnenbaden und Schwimmen im Ort genutzt. Es Pujols verfügt über eine kleine Badebucht mit Liegen und Sonnenschirmen sowie einigen Bodegas und Strandbars zum Mittagessen. Man konnte sich aber auch Fahrräder oder Vespas im Ort mieten, um die Insel noch auf eigene Faust zu erkunden.

Unsere letzte Wanderung begann zunächst mit der Busfahrt zur Inselhauptstadt San Francesc. Hier blieb Allen Zeit für eigene Erkundungen des kleinen Städtchens mit seiner kleinen Kirche sowie zahlreichen Boutiquen. Danach ging es mit unserem Bus weiter zum südlichsten Punkt der Balearen, dem Leuchtturm von Es Cap de Barbaria. Der Bus ließ uns am Parkplatz raus und es ging dann zu Fuß in einer kleinen, halbstündigen Wanderung zum Leuchtturm. Hier gab es noch eine kleine Überraschung, denn wir haben einen etwas versteckten Erdeinstieg zu einer Höhle, welche bis zur steilen Klippe führte, betreten. Diese „La Cueva Magica“ gilt als Überbleibsel aus der Hippiezeit in den siebziger Jahren und ist heute nicht mehr bewohnt.

Zum Schluss ging es mit unserem Bus noch zur Playa Mitjorn zum Baden. Nach 1,5 Stunden fuhr uns der Bus dann schließlich zurück zum Hotel.

Fazit: Formentera ist ideal zum Erholen

Am nächsten Vormittag, nach dem Frühstück fuhren wir dann mit der Fähre zurück nach Ibiza. Der Tag auf Ibiza war nochmal zur freien Verfügung, bevor abends dann unser letztes Abendessen in Form eines 3-Gänge-Menüs im Hotel erfolgte.

Am nächsten Morgen erfolgten verschiedene Transfers zum Flughafen.

Fazit: 

Aktiv und Entspannt auf Formentera ist eine tolle Reise, die sowohl von der Ursprünglichkeit Formenteras profitiert, aber auch 2 Tage/Nächte in einem schönen 4-Sternehotel auf Ibiza bietet. Dieser Mix hat allen Teilnehmern gut gefallen und ich kann diese Reise nur jedem empfehlen.

Ein Reisebericht von Simone Caballero

Montag, 14. April 2025

Sardinien - Paradies zwischen Bergen und Meer

Sardinien: Im Kopf hatte ich die Bilder vom vielbeschworenen „Smaragd im Mittelmeer“. Und dahingehend wurde ich nicht enttäuscht.

Überrascht wurde ich allerdings auch. Die ganze Insel ist nicht nur größer als gedacht, sondern – allemal nach dem Sommer – auch viel grüner. Und abgesehen von ein, zwei Hotspots auch sehr viel ruhiger. Schon der Flughafen in Olbia ist eine entspannte Angelegenheit, ebenso der Transfer in Gianfrancos Bus. Dass unser Hotel „Mediterraneo“ heißt, ist erfreulich angemessen, denn es sind wirklich nur ein paar Schritte bis an den Sandstrand. In der folgenden Wanderwoche herrscht auf jeder Tour entsprechende Vorfreude. Je länger gewandert wurde, desto sicherer ist, wir treffen uns erst am Strand, dann zum Abendessen.

Die Einstiegstour ging am Hotel los und führte bei bestem Wetter entlang der Küste bis zum Einstieg des berühmt-berüchtigten Fernwanderwegs Selvaggio Blu. Wir beließen es allerdings dabei, ein paar Freeclimbern zuzuschauen, ein Radler (mit Soda Limon!) zu trinken und mit dem Boot zurückzuschippern.

Schon das war großes Kino, und wurde allenfalls noch getoppt von der ersten Einkehr in DER Eisdiele des Ortes – die fortan natürlich fester Programmpunkt jedes Tages war.

Meine Tipps: Doppia Crema, Mirto e Miele und die Wandmalereien.

Es folgten (Obacht, doppeldeutig!) weitere Wanderungen. Teils ab Hotel, teils nach gemächlicher Fahrt (sardische Straßen bestehen zu 90% aus Kurven) ins Inselinnere. Teils weit oben, teils weit runter. Der Himmel: immer blau. Die Landschaft: immer grün. Das Meer: immer im Blick, zumindest in der Ferne. Und speziell an der Cala Goritzo: spektakulär karibisch.

Da der Rückflug erst am Nachmittag startet, war auf dem Weg zum Flughafen noch ein Besuch in Orgosolo drin. Es ist möglicherweise ein „Banditendorf“ (gewesen), mit Sicherheit aber ein Bergdorf, das durch seine unzähligen, meist politischen Wandmalereien, die Murales, charakterisiert – und allein schon deswegen den Besuch wert – ist.

Und das war erst die Ostküste. Wenn man dort schon derart viele tolle Eindrücke einsammelt, bleibt nur eine Konsequenz: Ich will bald wieder nach Sardinien!

Ein Reisebericht von Marzena Horsch

Mittwoch, 9. April 2025

Isle of Wight - Eine Insel voller Geheimnisse

Wer die typisch englische Landschaft und die weiten Küsten mag, ist auf der Isle of Wight genau richtig. Die kleine Insel an der Südküste Englands hat einiges zu bieten: von alten Schlössern, dem ehemaligen Landsitz von Königin Victoria bis hin zu schönen Küsten und Stränden ist alles dabei. Hier sind ein paar Eindrücke meiner Reise zur Isle of Wight.

Über Felder bis zur Küste

Am ersten Tag ging es direkt von unserem Standort Shanklin aus über die Felder bis zur Küste. Dabei erhielten wir schon einen ersten Eindruck des Ortes und konnten die Vielfältigkeit der Insel bestaunen. Besonders auffällig waren die kleinen Häuser mit ihren strohgedeckten Dächern und die alten Kirchen. Auf unserem ersten Hügel angekommen, hatten wir einen tollen Ausblick auf die sattgrüne Landschaft und das Meer um uns herum. Einfach atemberaubend! Nach einer kleinen Pause in Ventnor besuchten wir auf unserem Rückweg die St. Boniface Church aus dem 11. Jahrhundert. Mit dem kleinen Friedhof wirkte sie schon fast mystisch.

Küstenwanderung und botanischer Garten

Auf geht’s Richtung Südküste der Isle of Wight: Der Küstenweg Undercliff ist bekannt durch seine überragende Landschaft und Gesteinsformationen. Unser Weg führt uns vorbei an unterschiedlichen Pflanzen sowie kleinen Buchten. Im Anschluss haben wir den botanischen Garten des Ortes Ventnor besucht. Durch das subtropische und milde Klima werden hier über 6000 Pflanzenarten aus aller Welt gezüchtet.

Sumpflandschaft und Küstenort Yarmouth

Besonders beeindruckend ist auch die Marschlandschaft am Newton River. Vorbei an Wäldern, Wasser und Wiesen hat man den Eindruck, in eine andere Welt einzutauchen. Auf unserem anschließenden Besuch der Küstenstadt Yarmouth konnten wir durch eine typische englische Küstenstadt bummeln und gemeinsam im Pub den Tag ausklingen lassen. Typisch englische Snacks, wie Pies oder Fish and Chips durften natürlich auch nicht fehlen!

Needles und Farmbesuch

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf der Isle of Wight sind die sogenannten Needles. Die stachelförmigen Kreidefelsen ragen an der Westküste der Insel aus dem Meer. Früher waren sie ein Teil der Insel, durch den Klimawandel und Erosionen haben sie sich jedoch gelöst. Danach ging es über eine Kuhweide zu einer kleinen Farm, um eine Pause einzulegen und den traditionellen Cream Tea zu genießen. Die Scones, die Clotted Cream und die Marmelade waren alle aus eigener Herstellung.

Freie Tage auf der Isle of Wight

Von unserem Standort aus konnten wir mit der Island Line zum Küstenort Ryde fahren. Der Insel Zug fährt auf dem letzten Stück zur Endstation auf dem Pier von Ryde.  Royal Fans konnten beim Besuch des Osborne House einen Blick in den ehemaligen Landsitz von Königin Victoria werfen. Besonders war auch der Besuch der Knoblauchfarm –von Knoblauchbier bis hin zu Knoblauch-Fudge gibt es hier einiges, dass das Herz von Knoblauch-Fans höherschlagen lässt! Auf einem Weingut konnten wir den Tag mit einem Glas Wein ausklingen lassen.

Was die Bedeutung des Namens der Insel angeht, gibt es unterschiedliche Theorien. Zum einen glauben viele Inselbewohner, dass es einen historischen Hintergrund hat, der mit der römischen Eroberung im Jahr 43 nach Christus zusammenhängt. Andere vermuten, dass es mystischen Ursprungs ist.

Ein Reisebericht von Tiziana Sepe

Sonntag, 6. April 2025

Neapel - Frühling liegt in der Luft

Wer kennt das nicht? Irgendwann ist der Winter dann doch zu lang, zu grau und zu nass! Die Idee, dem Frühling schon mal ein bisschen entgegenzukommen, fand ich daher sehr reizvoll. Dazu bei Sonnenschein durch Neapel wandern, die leckere italienische Küche genießen und in eine absolut fantastische Stadt eintauchen, schnell war klar – Bella Napoli, ich bin dabei!

Mit Herzblut dabei – unsere Reiseleiterin Anna Maria

Unsere Insider-Reiseleitung Anna Maria Marrone ist in der Schweiz aufgewachsen, lebt nun aber schon fast 30 Jahre in Pietrelcina und ist durch und durch Italienerin. Mit ihrem Temperament zieht sie jeden sofort in ihren Bann. Mamma mia!

Für mich ganz wichtig: Ein gutes Hotel

Unser 3-Sterne-Hotel Lifestyle Rex ist perfekt gelegen. Es liegt in einer kleinen Seitenstraße in der Nähe des Castel dell´Ovo, nur 50 Meter von der Uferpromenade entfernt. In direkter Umgebung gibt es ein paar Restaurants und Supermärkte, so dass wir uns gut mit Getränken und Snacks für den Tag versorgen können.
Das Frühstück ist typisch italienisch: Kuchen über Kuchen und ein genialer Kaffee dazu. Für uns deutsche Gäste gibt es zusätzlich Vollkornbrötchen mit Frischkäse, Tomaten, Müsli und gekochte Eier. Das Personal ist unglaublich nett und herzlich, wir fühlen uns direkt willkommen und wie zu Hause.

Für mich noch wichtiger: Gutes Essen 😉

Während unserer Frühlingswoche sind 5 Abendessen in auswärtigen Lokalen und 1 Mittagessen in einem Agriturismo enthalten. Ich freue mich schon seit der Buchung auf die typisch italienische Küche in Neapel, die übrigens hier aus einem Primo (Pasta, Risotto oder Suppe), Secondo (Fleisch oder Fisch, dann ohne Beilage, da die Sättigungsbeilage bereits beim Primo serviert wurde) und Dolci besteht. Und was soll ich sagen? Meine Vorfreude wurde nicht enttäuscht. Wir haben sehr schmackhaft und abwechslungsreich gegessen, immer wieder in einem anderen auswärtigen Lokal, welches Anna Maria mit Geschick für uns ausgesucht hat. Mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen, wenn ich an den Pizza-Abend denke. Normalerweise bin ich kein Pizza-Fan und bestelle in Deutschland beim Italiener auch immer Pasta, aber Pizza in Neapel – dem Geburtsort der Pizza – das ist schon eine ganz andere Liga.

Pompeji und Vesuv

Pompeji – diese Stadt ist einfach beeindruckend und faszinierend. Besonders überraschend: Die Stadt war schon unglaublich modern! Anna Maria führt uns und weiht uns in die Geheimnisse ein. Von Pompeji aus haben wir ihn schon die ganze Zeit im Blick, somit geht es im Anschluss zum Vesuv. Wir laufen bis zum Krater und lassen uns von einem Vulkanologen über die aktuelle Vulkanlage informieren. Die ca. 3-stündigen Wanderung durch das Valle dell´Inferno bildet den aktiven Abschluss des Tages – so viele Eindrücke.

Bella Napoli – urbanes Trekking

Neapel wartet auf uns. Diese quirlige, laute, teilweise dreckige, aber absolut faszinierende Stadt! Bella Napoli! Anna Maria führt uns durch das Herz Neapels: Kloster Santa Chiara, Centro Storico, Quartieri Spagnoli, Krippengasse, … Mit der Funicolare (Standseilbahn) fahren wir hinauf in das Stadtviertel Chiaia. Ein wunderschönes Jugendstil-Viertel, von dem wir einen großartigen Ausblick auf Neapel genießen. Zu Fuß (wer mag, nutzt erneut die Standseilbahn) laufen wir durch das Viertel die Treppen hinunter bis zum Meer. Mir fehlen die Worte – was für eine tolle Stadt!

2-Golf-Wanderung mit Sorrent

Auf nach Sorrent! Leider spielt das Wetter nicht so mit, so dass wir kurzerhand umplanen und zuerst Sorrent anschauen, dann zu Mittagessen in einem tollen Agriturismo einkehren und erst im Anschluss zu unserer Wanderung mit stetigem Blick auf Capri aufbrechen. Den Abschluss bildet heute der Besuch in einem Zitronengarten – eine Limoncello-Probe darf da natürlich nicht fehlen! 😊

Caserta-Wanderung

La Reggia di Caserta, das Versailles Italiens! Ganz ehrlich? Vor der Reise war mir das Schloss kein Begriff und so bin ich ehrlich beeindruckt und erstaunt von diesem unglaublichen Bauwerk. Durch den Park laufen wir bis zum englischen Garten, eine Strecke ist hier 2 km lang – hin und rück zählt da schon fast als kleine Wanderung 😉. Im Anschluss geht es per Bus zum Borgo von „Caserta Veccia“ und wir wandern auf den Hausberg und bummeln durch das nette Örtchen.

Hexenstadt Benevento und Pietrelcina

Benevento – die Hexenstadt wartet auf uns. Schon mal vom verhexten Kaffee gehört? Bei dem Rundgang durch das beschauliche Städtchen darf dieser natürlich nicht fehlen. Unterwegs treffen wir sogar eine echte Hexe – behauptet sie zumindest. Weiter geht es im Anschluss in den Wallfahrtsort Pietrelcina, Anna Marias Heimatdorf. Wir essen zunächst auf einem Landgut zu Mittag und starten dann unseren kleinen ca. 2-stündigen Spaziergang, der uns durch die wunderschöne Landschaft und zur Wallfahrtskapelle von Pater Pio führt. Endpunkt ist das wunderschöne Örtchen Pietrelcina, welches mich wirklich mit seinem Zauber überrascht hat. Interessant – hier wird die Wikinger-Gruppe noch vom Bürgermeister persönlich begrüßt.

Freizeit – so viele Möglichkeiten

Wandern an der Amalfiküste, ein Ausflug nach Ischia, Capri oder zu den vulkanischen Phlegräischen Feldern – es gibt so viele Möglichkeiten! Ich entscheide mich für keine dieser Möglichkeiten, sondern lasse mich einfach mal durch Neapel treiben. Zunächst besucht ca. die Hälfte unserer Gruppe gemeinsam mit Anna Maria eine der ältesten Kirchen Neapels mit ihren Katakomben, danach teilen wir uns je nach Interesse in kleinere Gruppen auf und genießen die Stadt mit ihrer ganz eigenen Art.

Fazit: Eine wunderschöne Reise, bei der man wirklich unglaublich viele Facetten von Neapel und Umgebung kennenlernt. Eine perfekte Auszeit, um schon mal die erste Frühlingssonne und Wärme zu genießen, gespickt mit vielen kulturellen Besonderheiten.

Hast du Lust auf die Frühlingssonne in Neapel?

Ein Reisebericht von Mareike Potrikus

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