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Samstag, 24. Januar 2026

Neuseeland - Das schönste Ende der Welt

Meine Neuseelandreise war ein unvergessliches Abenteuer, das mich durch eine atemberaubende Vielfalt an Landschaften führte. Vom ersten Moment an war ich fasziniert von der beeindruckenden Natur und der gastfreundlichen Atmosphäre des Landes.

Nach meinem Flug landete ich in Christchurch, wo ich bei einer kurzen Stadtrundfahrt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennenlernte. Am Abend hatte ich noch die Gelegenheit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und den Flair dieser lebendigen Stadt auf mich wirken zu lassen. Die nächsten Tage nutzte ich, um die Umgebung zu entdecken, wobei eine Walbeobachtungstour eine besondere Highlight war.

Von Christchurch aus führte mich die Reise zum malerischen Lake Tekapo. Das türkisfarbene Wasser des Sees bildete einen herrlichen Kontrast zu den schneebedeckten Gipfeln der Südalpen im Hintergrund. Die Fahrt nach Twizel, einem kleinen Farmort, war entspannt und die Natur einfach überwältigend. Dort verbrachte ich zwei Nächte und genoss die ruhige Atmosphäre.

Ein absolutes Highlight war der Ausflug zum Mount Cook Nationalpark. Frühmorgens fuhren wir entlang des Pukaki-Sees, dessen Wasser in einem intensiven Blau schimmerte, zum berühmten Nationalpark. Hier unternahm ich eine Wanderung zwischen den mächtigen 3000ern, umgeben von Gletschern und schroffen Gipfeln. Es war beeindruckend, direkt unter der gewaltigen Kulisse des Mount Cook zu stehen.

Weiter ging es nach Dunedin, eine Stadt mit schottischem Charme. Auf dem Weg bewunderte ich die Moeraki Boulders, große, runde Steinkugeln, die am Strand liegen – ein surrealer Anblick. In Dunedin erkundete ich die Stadt und hatte die Möglichkeit, die Otago Halbinsel zu besuchen, wo ich Albatrosse und Pinguine in ihrer natürlichen Umgebung beobachten konnte.

Von dort aus führte mich die Reise nach Te Anau, dem Tor zum Fiordland-Nationalpark. Drei Tage verbrachte ich in dieser ruhigen Gegend, mit Ausflügen zum berühmten Milford Sound. Auf einer Bootstour durch den Fjord war ich von den grünen Steilwänden und Wasserfällen überwältigt – ein echtes Naturwunder UNESCO-Weltnaturerbe. Die Fahrt dorthin war schon ein Erlebnis für sich.

Nach einem Tag in Te Anau zog es mich nach Queenstown, die Abenteuerhauptstadt Neuseelands. Hier konnte ich mich kaum entscheiden, welche Aktivitäten ich ausprobieren sollte – Bungee Jumping, Jetbootfahren, Wanderungen oder einfach ein Bummel durch die lebhafte Stadt. Die atemberaubende Kulisse des Wakatipu-Sees im Sonnenlicht war einfach magisch.

In Wanaka, nur eine kurze Fahrt entfernt, verbrachte ich einen entspannten Tag am See. Die Umgebung lud zu Spaziergängen und Mountainbiketouren ein, während die ruhige Atmosphäre perfekt zum Abschalten war.

Der Höhepunkt meiner Reise war die Fahrt durch die Südalpen über den Haast-Pass. Hier standen Gletscher, schroffe Berge und türkisfarbene Seen im Mittelpunkt. Ich unternahm eine Wanderung in der Nähe des Fox-Gletschers und bewunderte die mächtige Gletscherwelt, die ich auch optional per Helikopter aus der Luft bestaunen konnte.

Weiter entlang der wilden Westküste erreichte ich Greymouth, eine lebendige Fischereistadt. Besonders beeindruckend fand ich die Pancake Rocks im Paparoa-Nationalpark – bizarre Felsformationen, die wie Pfannkuchen gestapelt aussehen. Die Steilküste am Cape Foulwind bot atemberaubende Ausblicke auf den Ozean.

Der Abel Tasman Nationalpark war ein weiteres Highlight. Mit dem Boot erkundete ich die goldgelben Strände und tiefblauen Buchten. Ich wanderte einen Abschnitt des Coastal Tracks und fühlte mich wie in einem Paradies: menschenleere Strände, grüne Riesenfarne und jadegrünes Wasser machten den Tag unvergesslich.

Der Übergang zur Nordinsel erfolgte per Fähre, die mich durch den Queen Charlotte Sound führte. In Wellington, der Hauptstadt, erkundete ich die Stadt bei einem Spaziergang, genoss das lebendige Stadtleben und die kulturellen Angebote.

Der Besuch im Tongariro-Nationalpark war ein weiterer Höhepunkt. Die vulkanische Landschaft mit den heiligen Maorigipfeln war beeindruckend. Ich wanderte zu den Tama-Seen und konnte die mystische Atmosphäre dieser rauen, windzerzausten Gebirgslandschaft spüren. Für die Abenteuerlustigen bot sich auch das berühmte Tongariro Crossing an, das ich leider nicht absolvierte, aber die Aussicht war trotzdem atemberaubend.

In Rotorua tauchte ich in die faszinierende Maorikultur ein und erkundete die heißen Quellen und Geysire des Thermalgebiets Waimangu. Die dampfenden Pools und bunten Farben der Natur waren faszinierende Motive.

Das "Northland" wurde von mir durchquert, bis ich in der Bay of Islands ankam. Hier verbrachte ich entspannte Tage am Strand, unternahm eine Bootstour zum Cape Brett und besuchte das historische Dorf Russell. Es war der perfekte Abschluss meines Neuseeland-Abenteuers.

Auf dem Rückweg nach Auckland bewunderte ich die uralten Kauri-Bäume, die bis zu 2000 Jahre alt sind. Die letzte Stadt vor dem Abflug war Auckland, wo ich noch einmal durch die Stadt schlenderte, Souvenirs kaufte und die Atmosphäre auf mich wirken ließ.

Schweren Herzens trat ich schließlich die Heimreise an, doch die Erinnerungen an dieses atemberaubende Land werden mich noch lange begleiten. Neuseeland hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen – ein Land voller Naturwunder, freundlicher Menschen und unvergesslicher Erlebnisse.

Ein Reisebericht von Maria

Sonntag, 4. Januar 2026

Australien - Down Under - Alles außer gewöhnlich

Mein unvergessliches Abenteuer in Australien begann mit einem langen Flug, der mich von Deutschland aus quer über den Globus führte. Die Vorfreude auf das Land der Kängurus, Uluru und der einzigartigen Natur war riesig. Nach einer angenehmen Flugzeit landete ich schließlich in Sydney, einer pulsierenden Metropole mit einer beeindruckenden Skyline und einer lebendigen Atmosphäre.

Das Hotel, in das ich am ersten Tag transferiert wurde, lag zentral und bot einen perfekten Ausgangspunkt, um die Stadt zu erkunden. Am Nachmittag machte ich mich auf den Weg, die berühmte Sydney Harbour Bridge zu sehen. Die Brücke war noch beeindruckender, als ich sie mir vorgestellt hatte – eine gewaltige Stahlkonstruktion, die majestätisch über den Hafen thront. Ich genoss den Blick von verschiedenen Aussichtspunkten und fühlte mich wie in einem echten Sydney-Film. Später schlenderte ich entlang des Bondi Beaches, einem der bekanntesten Strände Australiens. Das lebendige Treiben, die Surfer und die entspannte Stimmung ließen mich sofort den australischen Lifestyle spüren.

Am nächsten Tag stand eine Fährfahrt auf dem Programm. Die Überfahrt führte mich vorbei an den Wolkenkratzern der Stadt, die im Sonnenlicht funkelten, und ermöglichte einen atemberaubenden Blick auf das Opernhaus und die Harbour Bridge. Das Wahrzeichen schien wie ein Traum-Schiff vor den Wolkenkratzern zu schweben. Ich stieg in Manly an Land und verbrachte den Nachmittag damit, den entspannten Lebensstil der Australier zu erleben. Das Wasser glitzerte, die Sonne schien warm, und ich genoss die maritime Atmosphäre. Ein Spaziergang entlang der Promenade und ein Eis am Strand waren die perfekte Ergänzung.

Am frühen Morgen des nächsten Tages reiste ich in die Blue Mountains, die etwa 260 km westlich von Sydney liegen. Die Fahrt führte durch grüne Landschaften und kleine Dörfer, bis ich inmitten der beeindruckenden Natur ankam. Die Blue Mountains waren wirklich magisch – die bläulich schimmernden Eukalyptuswälder schufen eine fast mystische Atmosphäre. Besonders beeindruckend waren die „Drei Schwestern“, drei markante Felszacken, die dicht nebeneinander in die Tiefe ragen und über eine Schlucht blicken lassen. Ich unternahm mehrere Wanderungen, bei denen ich die atemberaubende Landschaft aus nächster Nähe erleben durfte. Das Rauschen der Wasserfälle und die frische Luft machten jeden Schritt zu einem Erlebnis.

Nach einigen Tagen voller Natur pur packte mich die Reiselust, und ich flog nach Alice Springs, im Herzen des Outbacks. Die Ankunft war geprägt von Staunen über die karge, doch faszinierende Wüstenlandschaft. Ich besuchte das Reptilienzentrum, wo ich die giftigen Schlangen und Krokodile aus nächster Nähe sehen konnte, und den Royal Flying Doctor Service, der für die medizinische Versorgung im Outback sorgt. Die Atmosphäre war ehrlich und rau, aber gleichzeitig sehr herzlich.

Die nächsten Tage gehörten zu den absoluten Highlights meiner Reise. Ich reiste zum Uluru, dem berühmten roten Felsen, der in der Wüstenlandschaft thront. Das Outback zeigte sich von seiner schönsten Seite: endlose Weite, rote Erde und der Himmel, der in den Sonnenuntergängen in den schönsten Farben leuchtete. Ich wanderte am Fuße des Uluru, wobei mir ein lokaler Guide die spirituelle Bedeutung des Felsen für die Aborigines erklärte. Das Gefühl, an diesem heiligen Ort zu stehen, war bewegend und tief berührend. Die Sonnenaufgänge am Uluru waren atemberaubend – die ersten Lichtstrahlen, die den Felsen in warmes Gold tauchten, ließen den Anblick unvergesslich werden.

Ein weiteres Highlight war der Besuch des Kata Tjuta, auch bekannt als die Olgas. Hier erkundete ich die kegelförmige rote Felsenlandschaft auf Wanderwegen, die durch die beeindruckende Natur führten. Die Farben und Formen waren einfach atemberaubend. Später stand der Kings Canyon auf dem Programm. Der Klippenpfad, den ich entlangging, bot spektakuläre Ausblicke auf die tiefe Schlucht und die umliegende Wüste. Die Wanderung war herausfordernd, aber die grandiosen Aussichten machten alles wieder wett. Abschließend erkundete ich die Ormiston Gorge, wo ich in einem der Waterholes ein erfrischendes Bad nahm und die bunte Felskulisse bewunderte.

Nach dieser intensiven Zeit im Outback reiste ich nach Melbourne, eine Stadt voller Kontraste und lebendiger Kultur. Die Stadt empfing mich mit ihrer kreativen Atmosphäre, ihren Cafés, Galerien und bunten Straßen. Der Tag in Melbourne war geprägt von einer Erkundungstour durch die Stadt, bei der ich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie den Federation Square, die Straßenkunst und die eleganten Boutiquen entdeckte.

Ein Ausflug in die nahegelegenen Grampian Mountains führte mich zu den steilen Klippen des Grand Canyon. Die Aussichten auf die tiefen Schluchten waren beeindruckend, und ich fühlte mich wie in einer anderen Welt. Die Tierwelt war ebenfalls präsent: Koalas, Kängurus und andere australische Tiere streiften in freier Natur umher, was das Erlebnis noch unvergesslicher machte. Ein Abstecher zu einem Weingut rundete den Tag ab und bot die Gelegenheit, die lokale Weinkultur kennenzulernen.

Später erkundete ich die McKenzie-Schlucht, eine enge, tosende Wasserfall-Schlucht im Port-Campbell-Nationalpark. Die Natur war wild und kraftvoll, und die Wanderung durch die Schlucht war eine wahre Herausforderung. Besonders beeindruckend waren die Loch Ard Gorge und die berühmten Zwölf Apostel entlang der Great Ocean Road. Diese Felsenformationen, die wie Naturwunder in den Himmel ragen, waren einfach atemberaubend. Die Fahrt entlang der Küstenstraße war spektakulär – die Klippen, das Meer und die Felsformationen schufen eine unvergleichliche Szenerie. Die Wanderungen zu Fuß ermöglichten es, die Schönheit der Natur ausgiebig zu erleben.

In Melbourne angekommen, schwang ich mich auf den Fahrrad-Sattel und erkundete die Stadt auf einer Radtour. Die frische Luft, die Bewegung und die vielen Sehenswürdigkeiten machten den Tag zu einem besonderen Erlebnis. Abends genoss ich die Atmosphäre in den Straßen, schlenderte durch die Innenstadt und ließ den Tag bei einem Spaziergang am Strand von St. Kilda ausklingen.

Der Flug nach Cairns war der Beginn eines weiteren Abenteuers im tropischen Norden. In Palm Cove angekommen, tauchte ich ein in die entspannte Atmosphäre des Küstenortes. Eine Fahrt nach Cape Tribulation führte mich in den Daintree-Nationalpark, eines der ältesten Regenwaldgebiete der Welt. Mit einem indigenen Guide tauchte ich in die Kultur der Aborigines ein, nahm an einer traditionellen „Smoking“-Zeremonie teil, bei der Kräuter verbrannt werden, um böse Geister zu vertreiben. Das Wandern durch den Regenwald war faszinierend – die bunten Vögel, Schmetterlinge und die dichten Bäume schufen eine magische Stimmung.

Ein weiteres Highlight war die Bootsfahrt auf den Mangrovenwäldern am Myall Beach, bei der ich die vielfältige Tierwelt beobachten konnte. Im Anschluss erkundete ich Port Douglas, einen charmanten Küstenort, und ging auf Krokodil-Expeditionen, bei denen die Reptilien in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden konnten. Die letzten Tage verbrachte ich in der Atherton Tablelands, wo ich die beeindruckenden Barron Falls bewanderte, den Markt in Kuranda besuchte und in der Granite Gorge Schnabeltiere und Felskängurus in ihrer natürlichen Umgebung beobachten durfte.

Der krönende Abschluss war eine Fahrt zum Great Barrier Reef. Mit einem Katamaran ging es hinaus aufs Meer, und ich tauchte in die faszinierende Unterwasserwelt ein. Die bunten Korallen, die unzähligen Fische und die ruhige Schönheit des Riffs waren überwältigend. Es war ein Gefühl, in einer anderen Welt zu schwimmen, umgeben von Farben und Lebewesen, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt.

Der letzte Tag bot die Gelegenheit, noch einmal die Seele baumeln zu lassen, bevor ich mich auf den Heimweg machte. Die Erinnerungen an dieses unglaubliche Abenteuer sind tief in mir verankert. Australien hat mich mit seiner Vielfalt, seiner Natur und seiner Kultur tief berührt. Jeder Ort, den ich besuchte, hatte seinen eigenen Zauber, und ich bin dankbar für die Erfahrungen, die ich sammeln durfte. Diese Reise wird mir immer in lebhafter Erinnerung bleiben, als eine der schönsten und beeindruckendsten meines Lebens.

Ein Reisebericht von Werner