Meine Neuseelandreise war ein unvergessliches Abenteuer, das mich durch eine atemberaubende Vielfalt an Landschaften führte. Vom ersten Moment an war ich fasziniert von der beeindruckenden Natur und der gastfreundlichen Atmosphäre des Landes.
Nach meinem Flug landete ich in Christchurch, wo ich bei einer kurzen Stadtrundfahrt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennenlernte. Am Abend hatte ich noch die Gelegenheit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und den Flair dieser lebendigen Stadt auf mich wirken zu lassen. Die nächsten Tage nutzte ich, um die Umgebung zu entdecken, wobei eine Walbeobachtungstour eine besondere Highlight war.
Von Christchurch aus führte mich die Reise zum malerischen Lake Tekapo. Das türkisfarbene Wasser des Sees bildete einen herrlichen Kontrast zu den schneebedeckten Gipfeln der Südalpen im Hintergrund. Die Fahrt nach Twizel, einem kleinen Farmort, war entspannt und die Natur einfach überwältigend. Dort verbrachte ich zwei Nächte und genoss die ruhige Atmosphäre.
Ein absolutes Highlight war der Ausflug zum Mount Cook Nationalpark. Frühmorgens fuhren wir entlang des Pukaki-Sees, dessen Wasser in einem intensiven Blau schimmerte, zum berühmten Nationalpark. Hier unternahm ich eine Wanderung zwischen den mächtigen 3000ern, umgeben von Gletschern und schroffen Gipfeln. Es war beeindruckend, direkt unter der gewaltigen Kulisse des Mount Cook zu stehen.
Weiter ging es nach Dunedin, eine Stadt mit schottischem Charme. Auf dem Weg bewunderte ich die Moeraki Boulders, große, runde Steinkugeln, die am Strand liegen – ein surrealer Anblick. In Dunedin erkundete ich die Stadt und hatte die Möglichkeit, die Otago Halbinsel zu besuchen, wo ich Albatrosse und Pinguine in ihrer natürlichen Umgebung beobachten konnte.
Von dort aus führte mich die Reise nach Te Anau, dem Tor zum Fiordland-Nationalpark. Drei Tage verbrachte ich in dieser ruhigen Gegend, mit Ausflügen zum berühmten Milford Sound. Auf einer Bootstour durch den Fjord war ich von den grünen Steilwänden und Wasserfällen überwältigt – ein echtes Naturwunder UNESCO-Weltnaturerbe. Die Fahrt dorthin war schon ein Erlebnis für sich.
Nach einem Tag in Te Anau zog es mich nach Queenstown, die Abenteuerhauptstadt Neuseelands. Hier konnte ich mich kaum entscheiden, welche Aktivitäten ich ausprobieren sollte – Bungee Jumping, Jetbootfahren, Wanderungen oder einfach ein Bummel durch die lebhafte Stadt. Die atemberaubende Kulisse des Wakatipu-Sees im Sonnenlicht war einfach magisch.
In Wanaka, nur eine kurze Fahrt entfernt, verbrachte ich einen entspannten Tag am See. Die Umgebung lud zu Spaziergängen und Mountainbiketouren ein, während die ruhige Atmosphäre perfekt zum Abschalten war.
Der Höhepunkt meiner Reise war die Fahrt durch die Südalpen über den Haast-Pass. Hier standen Gletscher, schroffe Berge und türkisfarbene Seen im Mittelpunkt. Ich unternahm eine Wanderung in der Nähe des Fox-Gletschers und bewunderte die mächtige Gletscherwelt, die ich auch optional per Helikopter aus der Luft bestaunen konnte.
Weiter entlang der wilden Westküste erreichte ich Greymouth, eine lebendige Fischereistadt. Besonders beeindruckend fand ich die Pancake Rocks im Paparoa-Nationalpark – bizarre Felsformationen, die wie Pfannkuchen gestapelt aussehen. Die Steilküste am Cape Foulwind bot atemberaubende Ausblicke auf den Ozean.
Der Abel Tasman Nationalpark war ein weiteres Highlight. Mit dem Boot erkundete ich die goldgelben Strände und tiefblauen Buchten. Ich wanderte einen Abschnitt des Coastal Tracks und fühlte mich wie in einem Paradies: menschenleere Strände, grüne Riesenfarne und jadegrünes Wasser machten den Tag unvergesslich.
Der Übergang zur Nordinsel erfolgte per Fähre, die mich durch den Queen Charlotte Sound führte. In Wellington, der Hauptstadt, erkundete ich die Stadt bei einem Spaziergang, genoss das lebendige Stadtleben und die kulturellen Angebote.
Der Besuch im Tongariro-Nationalpark war ein weiterer Höhepunkt. Die vulkanische Landschaft mit den heiligen Maorigipfeln war beeindruckend. Ich wanderte zu den Tama-Seen und konnte die mystische Atmosphäre dieser rauen, windzerzausten Gebirgslandschaft spüren. Für die Abenteuerlustigen bot sich auch das berühmte Tongariro Crossing an, das ich leider nicht absolvierte, aber die Aussicht war trotzdem atemberaubend.
In Rotorua tauchte ich in die faszinierende Maorikultur ein und erkundete die heißen Quellen und Geysire des Thermalgebiets Waimangu. Die dampfenden Pools und bunten Farben der Natur waren faszinierende Motive.
Das "Northland" wurde von mir durchquert, bis ich in der Bay of Islands ankam. Hier verbrachte ich entspannte Tage am Strand, unternahm eine Bootstour zum Cape Brett und besuchte das historische Dorf Russell. Es war der perfekte Abschluss meines Neuseeland-Abenteuers.
Auf dem Rückweg nach Auckland bewunderte ich die uralten Kauri-Bäume, die bis zu 2000 Jahre alt sind. Die letzte Stadt vor dem Abflug war Auckland, wo ich noch einmal durch die Stadt schlenderte, Souvenirs kaufte und die Atmosphäre auf mich wirken ließ.
Schweren Herzens trat ich schließlich die Heimreise an, doch die Erinnerungen an dieses atemberaubende Land werden mich noch lange begleiten. Neuseeland hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen – ein Land voller Naturwunder, freundlicher Menschen und unvergesslicher Erlebnisse.
Ein Reisebericht von Maria
